Nach Teil 1 und Teil 2 der Analyse von „120 Expertenstimmen“, geht es jetzt mit dem dritten Teil weiter:

„‚Corona ist mehr ein Kopf-Problem‘. Eine deutlich höhere Gefahr als vom Corona-Virus gehe derzeit von der Grippe aus, so der Mediziner. 200 Menschenleben in Deutschland, so eine Meldung vom Donnerstagmorgen, hatte diese in den ersten Monaten des Jahres gefordert. 17.000 hatten sich hierzulande bereits infiziert. Verglichen mit den wenigen hundert in Deutschland bekannten Corona-Fällen, die meist glimpflich verliefen, sei das weitaus schlimmer. Dennoch herrsche eine große Unsicherheit in der Bevölkerung beim Thema Corona, ein ‚riesiges Rauschen‘, wie Hable sagt.“

#41 Dr. Michael Hable (MZ-Web.de am 05.03.2020)
  • Verharmlosung des Corona-Virus / Vergleich mit der Grippe:
    • Siehe Eintrag #1.
    • Mortalitätsvergleich Grippe <-> Covid-19 bei Anaesthesie.news.
    • Eigene Berechnungen zum Thema Sterberate.

„Sie können die Ansteckung nicht verhindern. Die Asymptomatischen sind ja genauso Virenverbreiter wie die Symptomatischen. (…) Die Symtomatischen sind eigentlich weniger ansteckend wie die Asymptomatischen, die noch in der Inkubationszeit sind. (…) Es ist völlig aussichtslos gegen eine virale Durchseuchung schützen zu wollen. Deswegen sind die Maßnahmen, die im Moment getroffen werden, völlig abwegig.“

#42 Dr. Claus Köhnlein (Youtube am 30.03.2020)
  • Spricht Durchseuchung an:
    • Eine Herdenimmunität ohne Impfstoff kann nicht ohne große Verluste erreicht werden. (Siehe hier und hier).

„Wir könnten eine einfache Schätzung des IFR als 0,36% vornehmen, basierend auf der Halbierung der untersten Grenze des CFR-Vorhersageintervalls. Die beträchtliche Unsicherheit darüber, wie viele Menschen an der Krankheit leiden, der Anteil der asymptomatischen Patienten (und die Demographie der Betroffenen) bedeutet jedoch, dass dieser IFR wahrscheinlich eine Überschätzung darstellt. (…) In Island, wo die meisten Tests pro Kopf durchgeführt wurden, liegt der IFR irgendwo zwischen 0,01% und 0,19%. Unter Berücksichtigung der historischen Erfahrung, der Tendenzen in den Daten, der gestiegenen Anzahl von Infektionen in der größten Bevölkerungsgruppe und der potenziellen Auswirkungen einer Fehlklassifizierung von Todesfällen ergibt sich eine vermutete Schätzung für den COVID-19 IFR zwischen 0,1% und 0,36%.“

#43 Dr. Jason Oke (Cebm.net (in Englisch) am 17.03.2020)
  • Verharmlosung der Sterberate auf 0,1% bis 0,36%:
    • Siehe Eintrag #1.
    • Mortalitätsvergleich Grippe <-> Covid-19 bei Anaesthesie.news.
    • Eigene Berechnungen zum Thema Sterberate.

„In jedem Land sterben mehr Menschen an der regulären Grippe als an dem Coronavirus. (…) Was hat die Schweinegrippe-Pandemie gestoppt und was stoppt Viren generell? Wer glaubt, dass die Regierung Viren beendet, liegt völlig falsch. Was passiert wirklich? Das Virus, das niemand stoppen kann, verbreitet sich in der Bevölkerung, und dann wird die Bevölkerung, nicht die Gefährdeten, dem Virus ausgesetzt, und gleichzeitig bildet der Körper Antikörper, um die Krankheit abzuschalten und zu verhindern. Zurzeit wird das Virus in Israel von sehr vielen Menschen verbreitet, die nicht wissen, dass sie es haben, und die Menschen werden dem Virus ausgesetzt und werden immun. Die Infektionskette wird unterbrochen, und auf diese Weise kommt das Virus zum Stillstand.“

#44 Prof. Dr. Yoram Lass (Globes.co.il (in Englisch) am 22.03.2020)
  • Vergleich Mortalität mit Grippe:
    • Siehe Eintrag #1.
    • Mortalitätsvergleich Grippe <-> Covid-19 bei Anaesthesie.news.
    • Eigene Berechnungen zum Thema Sterberate.
  • Spricht Durchseuchung/Herdenimmunität an:
    • Siehe Eintrag #42.
  • Er geht auf die Situation in Israel ein und spricht davon, dass „sehr viele Menschen“ das Virus aktuell (Ende März) verbreiten würden:
    • Israel befindet sich seit Mitte Juni in einer zweiten Welle, die ein Vielfaches(!) an Infizierten mit sich brachte. Während der ersten Welle lag der Rekord an Neuinfektionen pro Tag bei 828 (01. April). In der zweiten Welle war der bisherige Spitzenwert mit 5.514 (15. September) und beträgt damit mehr als das Sechsfache. Die Situation in Israel wurde komplett falsch eingeschätzt. Prof. Dr. Yoram ging von sehr vielen asymptomatischen Fällen und einer viel(!) höheren Durchseuchungsrate aus. Eine hohe Durchseuchungsrate hätte die jetzigen Infektionsketten jedoch durchbrochen (Stichwort Herdenimmunität), was nachweislich nicht der Fall ist.

„Die einzige ‚Basis‘ des völlig absurden im faktenfreien Vakuum schwebenden ‚CoronaSchwindels‘ sind die ‚5%-IPS-Patientenlüge’ – jeder Primarschüler weiß, dass das Verhältnis IPSPatienten : Erkrankten (d.h. positiv Getesteten) von 1:20 aka 5% in der Realität um den Faktor 100 oder noch tiefer liegt, weil zwar jeder IPS-Patient getestet wird aber die wenigsten Erkrankten, ergo <0.05% beträgt, und die ‚Corona-Toten-Lüge‘ mit der jeder an was weiß ich auch immer Verstorbene (zufällige) Träger EINES (PCR extrem sensitiv) Corona-Virus als AN COVID-19 Verstorbener gilt. Dies ist in Italien und in Deutschland so, und weil ich auf meine Anfrage an das BAG nie eine Antwort erhalten habe, wohl auch bei uns und überall sonst.„

#45 Dr. Thomas Binder (Quelle nicht mehr verfügbar)
  • Spricht von falschen Zahlen bezüglich Intensivpatienten:
    • Das RKI beruft sich auf eine Studie mit 72.314 Fällen aus China (Siehe Quellenangabe innerhalb dieser Quelle).
  • Kein Unterschied mit/an Corona Verstorbener:
    • Mindestens 86% sterben an Corona (Quelle).

„Die diversen Ausgangsbeschränkungen wurden soweit ersichtlich per Allgemeinverfügung unter Berufung auf § 28 Infektionsschutzgesetz erlassen. Unter den wenigen Jurist*innen, die sich dazu öffentlich geäußert haben, scheint man sich – völlig zu Recht – mehrheitlich einig, dass diese allesamt rechtswidrig sind. Der § 28 IfSG ist bereits keine taugliche Rechtsgrundlage – mal ganz davon abgesehen, dass auch die Verhältnismäßigkeit einiger Beschränkungen sehr zweifelhaft ist. Daher hätte meines Erachtens eine Klage gegen die Allgemeinverfügungen – oder gegen entsprechende darauf basierte verhängte Strafen oder Bußgelder – gute Aussichten auf Erfolg.“

#46 Dr. Jessica Hamed (FR.de – Datum nicht mehr ersichtlich)
  • Zweifel daran, dass (Ausgangs)Beschränkungen rechtskonform sind:
    • Siehe Eintrag #22.
    • Stand Heute (17.09.2020) ist noch keine einzige Klage erfolgreich gewesen.

„Das Virus hat nach meiner Auffassung – und da habe ich eine große Übereinstimmung mit viele anderen Medizinern – in etwa die gleiche Gefährlichkeit wie Influenza. Wir sehen das an den Todesraten, die in etwa bei 0,3 bis 0,7 Prozent liegen. Das entspricht dem, was wir bei Influenza auch sehen. Der Verlauf ist ähnlich. Also es ist ein Erkrankung des Hals-Nasenbereiches bis hin zur Lunge. Das ist eine Infektion, die ähnlich verläuft wie Influenza und auch ähnlich ansteckend ist. (…) Masern sind deutlich gefährlicher.“

#47 Prof. Dr. Stefan Hockertz (Quelle nicht mehr verfügbar)
  • Verharmlosung des Coronas-Virus / Vergleich mit Influenza:
    • Siehe Eintrag #1.
    • Mortalitätsvergleich Grippe <-> Covid-19 bei Anaesthesie.news.
    • Eigene Berechnungen zum Thema Sterberate.
  • Relativierung gegenüber Masern:
    • Gegen die Masern gibt es einen Impfstoff, dadurch auch eine entsprechende Herdenimmunität. An den Masern erkranken jährlich weniger als 1.000 Menschen in Deutschland (Quelle) und von 2001 bis 2019 sind acht Menschen an einer Masernerkrankung gestorben (Quelle).

„Die Zahlen von 20 oder 50.000 Corona-Infizierten, die jeden Tag in verschiedenen Ländern genannt werden, sind völliger Unsinn. Nicht einmal 1 Prozent der Bevölkerung sind mit höchst fragwürdigen Tests untersucht worden. Über die anderen 99 Prozent wissen wir gar nichts. Bereits Anfang Februar wurde ein starker Anstieg von Grippesymptomen festgestellt. Wahrscheinlich waren das auch schon Coronafälle. Nur, es wurde nicht getestet. Die aktuellen Maßnahmen beruhen jedenfalls nicht auf Fakten, sondern sind eine irrationale Überreaktion.“

#48 Dr. Gerd Reuther (Rubikon.News am 25.03.2020)
  • Kritik am Testverfahren:
    • Hierzu Berichte vom rbb24, ZDF und Quarks. Es gibt keine perfekten Tests – für keinen Virus – Wissenschaftler*innen sind sich jedoch einig, dass der PCR Test auf Covid-19 sehr zuverlässig ist.
  • Nur 1 Prozent der Bevölkerung wurden untersucht:
    • Die Aussage wurde getätigt, als die Pandemie in Deutschland noch sehr ‚frisch‘ war, weshalb natürlich nicht alle Bürger*innen getestet werden konnten. Die Testkapazitäten haben sich jedoch Woche um Woche erhöht (Quelle). Es wurde von Anfang an nur dort getestet, wo Infektionen vermutet wurden (Reiserückkehrer*innen, Kontaktpersonen usw.).
    • Es gab seitdem einige Studien bezüglich Durchseuchungsraten, beispielsweise für Bad Feilnbach. Die Vermutung, dass es eine hohe Dunkelziffer asymptomatischer Infizierter gab, weshalb Maßnahmen überzogen und nicht nötig waren/sind, wurde durch eben jene Studien widerlegt.

„In Italien sind die Todesfälle während der regulären Grippesaison jedes Jahr 20-mal höher als die, die bisher mit Covid-19 gestorben sind. Wie kommt es, dass wir die Intensivstationen nicht jedes Jahr überlasten? Hier sind die Daten von Covid-19 in Italien, die am 10. März 2020 um 18:00 Uhr aktualisiert wurden: 8514 Fälle mit 631 Toten. Beachten Sie, dass diese Auswahl äußerst selektiv gewählt wird, da die Tests hauptsächlich an kranken Personen durchgeführt werden. Die Mehrheit der Experten, einschließlich Ilaria Capua, glaubt, dass asymptomatische Fälle 10- bis 100-mal höher sind. Daher wird die Sterblichkeitsrate nicht 7,4% betragen, sondern mindestens zehnmal niedriger. (…) Diese Daten bestätigen, dass wir immer noch vor einer PanikEpidemie stehen und dass die Medien die Hauptverbreiter sind.“

#49 Dr. Leopoldo Salmaso (Quelle nicht mehr verfügbar)
  • Verharmlosung des Corona-Virus / Vergleich Mortalität mit der Grippe:
    • Wie in Deutschland, werden Verstorbener einer Grippe-Saison nur hochgerechnet (Anhand der „Excess Deaths“). Im Zeitraum von 2013 bis 2017 sind in Italien 68.000 Menschen in diesem Zusammenhang verstorben, was im Schnitt 17.000 Tote je Grippesaison entspricht. (Quelle in Englisch).
    • Während der Epidemie in Italien sind innerhalb von 1 Monat bereits 12.000 Menschen verstorben (Quelle in Italienisch). Der Wert „20x mal höher“ wurde bereits am 12. März 2020 überschritten.
  • Asymptomatische Fälle sind 10 bis 100 mal höher und dadurch liegt die Sterblichkeitsrate maximal bei 0,74%:
    • eine neue Studie aus Italien zeigt eine Ansteckungsquote von 2,5%. Daraus resultiert eine Sterberate i.H.v. 2,33% (siehe eigene Berechnung).

„Es ist weder möglich eine signifikant erhöhte Letalität des Virus, noch ein pandemischen Verlauf nachzuweisen. Aus wissenschaftlichen Gründen ist es in meinen Augen zwingend erforderlich eine statistische Studie zu erstellen, um die wirkliche Gefährlichkeit der Situation zu prüfen. Politik und Ärzteschaft befinden sich bei der Coronakrise – nicht Pandemie da nicht nachgewiesen – im kompletten Blindflug. Dies kann und wird Menschenleben kosten.“

#50 Dr. Richard Capek (Coronadaten.wordpress.com am 24.03.2020)
  • Zweifel an Pandemie:
    • Bereits zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels gab es in mehr als 100 Ländern Covid-19-Infizierte (Quelle 1 + 2).
  • Verharmlosung der Sterberate:
    • Siehe Eintrag #1.
    • Mortalitätsvergleich Grippe <-> Covid-19 bei Anaesthesie.news.
    • Eigene Berechnungen zum Thema Sterberate.

„Damit wird die Sterblichkeit an der Krankheit aber deutlich überschätzt, um wie viel ist aber unbekannt. Wir haben also ein Begriffswirrwarr, das sich letztlich damit erklärt, dass wir immer wieder von Infizierten anstatt von positiv Getesteten reden. Im Gedächtnis bleiben davon die hohen Zahlen, etwa die von der WHO genannte Mortalitätsrate von 3,4%. Und das erzeugt Angst. (…) dass wir dafür sorgen müssten, dass die Medien nicht über die Kraft von Bildern Emotionen erzeugen, die unser Urteil beeinflussen. Wenn man Bilder von Särgen und Sterbeabteilungen aus Italien gezeigt bekommt oder Bilder absolut leerer Regale, dann übersteigt deren Wirkungen auch genannte Fakten.“

#51 Prof. Dr. Gerd Bosbach (Nachdenkseiten Blog am 26.03.2020)
  • Von der WHO genannte hohe Mortalitätsrate 3,4% erzeuge Angst:
    • Während einer Pressekonferenz sagte der WHO Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus: “Globally, about 3.4% of reported COVID-19 cases have died,” Also wörtlich übersetzt: „3,4% der gemeldeten Covid-19 Fälle sind gestorben.“.
  • Kritik an Medien bezüglich Bilder von Särgen, Sterbeabteilungen aus Italien sowie leerer Regale:
    • Auch dies ist keine Verharmlosung des Virus oder eine Kritik an den Maßnahmen selbst, sondern an dem Umgang der Medien mit dieser Pandemie, wenn mit der Angst der Menschen Geld verdient wird, ist dies auch zu recht zu kritisieren.

„Ich habe eine wissenschaftliche Studie über Chloroquin und Viren durchgeführt, die vor dreizehn Jahren veröffentlicht wurde. Seitdem haben vier weitere Studien anderer Autoren gezeigt, dass das Coronavirus auf Chloroquin reagiert. Nichts davon ist neu. Dass die Gruppe von Entscheidungsträgern nicht einmal über die neueste Wissenschaft Bescheid weiß, verschlägt mir den Atem. Wir wussten über die mögliche Wirkung von Chloroquin auf kultivierte Virusproben Bescheid. Es war bekannt, dass es ein wirksames Antivirenmittel ist.“

#52 Prof. Dr. Didier Raoult (LinkeZeitung.de (Blog) am 26.03.2020)
  • Chloroquin als Heilmittel:
    • Chloroquin hilft nicht gegen SARS-CoV-2 (Quelle 1 + 2).
    • Die FDA hat die Notzulassung rasch widerrufen.

„[Frage: Frau Professorin Edenharter, sind die derzeit verhängten Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen überhaupt vom Grundgesetz und den geltenden Gesetzen gedeckt?] Ein klares Nein. Es fehlt zu allererst an einer tauglichen Rechtsgrundlage. Außerdem sind zumindest in einigen Bundesländern Regelungen beschlossen worden, die die Freiheitsrechte bestimmter Personengruppen unverhältnismäßig stark einschränken.“

#53 Prof. Dr. Andrea Edenharter (RND.de am 26.03.2020)
  • Die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung seien grundgesetzwidrig:
    • Siehe Eintrag #22 & #46.
    • Stand Heute (18.09.2020) ist noch keine einzige Klage erfolgreich gewesen.

„[Zitiert einen Kollegen] In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass sich das RKI aus Gründen des Infektionsschutzes gegen Obduktionen auspricht! (…) Bisher war es für Pathologen selbstverständlich, mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen auch bei infektiösen Erkrankungen wie HIV/AIDS, Hepatitis, Tuberkulose, PRION-Erkrankungen usw. zu obduzieren. Hat man Angst, davor, die wahren Todesursachen der positiv getesteten Verstorbenen zu erfahren? Könnte es sein, dass die Zahlen der Corona-Toten dann dahin schmelzen würden wie Schnee in der Frühlingssonne? Minimale bzw. begrenzte Autopsien, wie sie das RKI empfiehlt, sind übrigens immer problematisch, weil man in der Regel nur das findet, was man sucht, wesentliche unerwartete Befunde aber oft unentdeckt bleiben.“

#54 Dr. Bodo Schiffmann (Youtube am 02.04.2020)
  • Kritik an der Empfehlung des RKI zu Verzicht auf Obduktionen, da vermutet wird, dass Covid-19 harmlos ist und dies bei Untersuchungen offenbart werden würde:
    • Das Universitätsklinikum Hamburg hatte von Beginn an Verstorbenen in Verbindung mit einer Covid-19 Infektion obduziert, das Ergebnis wurde bei der Annals of Internal Medicine veröffentlicht.
    • Auch andere Studien haben gezeigt, dass nichts verheimlicht wurde.
    • Das RKI hatte bereits kurze Zeit später aufgrund der Kritiken seine Meinung zu dem Thema geändert.

„Wenn ein Virus nicht selbst tötet oder allein tötet, sondern nur im Verbund mit anderen Krankheiten, dann darf man dem Virus nicht die Schuld allein in die Schuhe schieben. Dass dieses passiert bei COVID-19 ist nicht nur falsch, sondern gefährlich irreführend. Weil dadurch vergisst man, dass viele andere Faktoren – lokale Faktoren – mit eine entscheidende Rolle spielen können. (…) Ich kann nur sagen: Diese Maßnahmen sind selbstzerstörerisch und dass, wenn die Gesellschaft die akzeptiert und durchführt, gleich dieses einem kollektiven Selbstmord.“

#55 Prof. Dr. Sucharit Bhakdi (Youtube am 19.03.2020)
  • Covid-19 alleine tötet nicht:
    • Verharmlosung des Corona-Virus. Impliziert, dass die Vorerkrankungen primär für den Tod verantwortlich sind (Quelle, die dies widerlegt), dabei verkürzt das Virus die Lebenszeit der Menschen um mehrere Jahre und auch bei Menschen, die eine Infektion überleben, kommt es mitunter zu gesundheitlichen Langzeitfolgen (Quelle).

„Ein Journalismus, der öffentliche Verlautbarungen nur noch unkritisch nachplappert, ist am Ende. (…) Zeitunglesen geht im Moment schnell. Zwei Minuten, wie in der DDR. Einmal blättern und man weiß, dass sich die Regierungsmeinung nicht geändert hat und die Medienlogik auch nicht. Eigentlich habe ich dazu schon alles gesagt. Ich habe letzte Woche geschrieben, wie sich Journalismus und Politik gegenseitig hochgeschaukelt haben am Imperativ der Aufmerksamkeit und dadurch eine Realität geschaffen wurde, die man jetzt nicht einmal mehr zu dritt auf der Straße erörtern kann. Das ist der Tod von Öffentlichkeit, die online nicht wiederbelebt werden kann.“

#56 Prof. Dr. Michael Meyen (Rubikon.News am 27.03.2020)
  • Journalismuskritik:
    • Keine Kritik/Wertung an dem Corona-Virus, der Pandemie oder den Maßnahmen zur Bekämpfung.

„Der Salzburger Internist Jochen Schuler sprach laut ‚Kurier‘ (Mittwoch-Ausgabe) von ’nicht quantifizierbaren medizinischen Kollateralschäden des Shutdown‘. ‚Es gibt derzeit eine große Menge an Patienten, die nicht gut versorgt werden. Die gewohnten Wege im Gesundheitssystem sind vielen versperrt‘, sagte Schuler. ‚Viele von uns haben das Gefühl, dass uns das um die Ohren fliegen wird, weil die Probleme verschwinden ja nicht.'“

#57 Dr. Jochen Schuler (Wien.ORF.at am 15.04.2020)
  • Kritik an der schlechten Versorgung im Gesundheitssystem aufgrund der Maßnahmen:
    • In der Quelle selbst wird darauf hingewiesen, dass viele Meldungen rückläufig sind, weil die Menschen sich nicht melden, dies allerdings unbedingt tun sollten.
    • Notwendige Operationen werden durchgeführt, nur Operationen, die verschoben werden können, wurden auch verschoben.

„Dies deutet darauf hin, dass die klinischen Gesamtfolgen von Covid-19 letztlich eher denen einer schweren saisonalen Grippe (mit einer Todesfallrate von etwa 0,1%) oder einer pandemischen Grippe (ähnlich denen von 1957 und 1968) ähneln als einer Krankheit wie SARS oder MERS, bei denen die Todesfälle 9 bis 10% bzw. 36% betrugen.“

#58 Dr. Anthony S. Fauci (nejm.org (in Englisch) am 26.03.2020)
  • Verharmlosung der Sterberate / Vergleich mit Grippe (0,1%):
    • Auch hier hat die Realität den Gegenbeweis geliefert, siehe eigene Berechnung zum Thema Sterberate.
    • In den USA sind bereits 201.282 Menschen gestorben, was 0,06% der Gesamtbevölkerung entspricht. Damit die Sterberate bei nur 0,1% liegt, müssten somit bereits 60% der US-Bevölkerung infiziert sein – dadurch jedoch wäre bereits eine Herdenimmunität hergestellt und es dürfe nur noch wenige Neuinfektionen geben.

„Häufig wird gesagt, wenn man jetzt dieses Corona-Virus mit Influenza vergleicht, dann sei das eine Verharmlosung. Das ist aber nicht so. Also wir haben in Deutschland eine sehr, sehr hohe Krankheitslast durch das Influenza-Virus und auch sehr, sehr viele Todesfälle. Das bisher schlimmste Influenza-Jahr in der jüngeren Geschichte in Deutschland war der Winter 2018. Da ist es so gewesen, dass innerhalb eines Zeitraumes von 8 Wochen ungefähr 25000 Menschen in Deutschland gestorben sind. Und man sich das jetzt Mal vorstellt mit einer medialen Begleitung, wie sie heute beim Coronavirus üblich ist, dann wäre das so, dass wir wöchentlich solche Meldungen bekämen: In der ersten Woche sind 100 Menschen gestorben in Deutschland, dann sinds 1000 Menschen, dann sinds 5000 in der nächsten Woche, dann sinds 8000, dann nehmen die Zahlen langsam wieder ab. Das wäre sehr, sehr dramatisch, wenn das wirklich so medial immer begleitet würde. Von dieser Situation sind wir mit Corona sehr, sehr weit entfernt. Trotzdem ist die Angst, die viele haben, ungleich größer als sie im Winter 2018 gewesen ist.“

#59 Professor Dr. Carsten Scheller (Youtube am 25.03.2020)
  • Relativierung des Corona-Virus sowie Vergleich mit Grippewelle 2017/2018:
    • Siehe Eintrag #1.
    • Während der Grippewelle 2017/2018 sind (hochgerechnet) 25.100 Menschen an einer Infektion gestorben. In Deutschland sind trotz Maßnahmen (Stand 18.09.2020) bereits 9.457 Menschen verstorben (Quelle). Dabei handelt es sich jedoch um laborbestätigte Fälle.
    • Mortalitätsvergleich Grippe <-> Covid-19 bei Anaesthesie.news.
    • Eigene Berechnungen zum Thema Sterberate.

„Es wurden alleine in der Steiermark 400 Menschen schon angezeigt, weil sie irgendwas falsch gemacht haben. Und da denk ich mir schon ‚Wow‘. Das hätte wir uns vor Kurzem von niemandem bieten lassen, was uns jetzt alles verboten ist. Da muss man schon abwägen: Ist dieses medizinische Risiko auf der einen Seite, das wir tatsächlich haben, es wert, dass wir sämtliche unsere Freiheiten mit den Füßen treten lassen. Ist das verhältnismäßig oder nicht? Diese Frage finde ich wichtig. Weil natürlich: Der Angstpatient möchte immer radikale Lösungen. Er möchte totale Lösungen. Das will der Angstpatient, weil er hat Angst, er will den Virus weghaben.“

#60 Dr. Raphael Bonelli (Youtube am 27.03.2020)
  • Verharmlost das Virus nicht „das medizinische Risiko […] das wir tatsächlich haben“, kritisiert jedoch die Einschränkungen:
    • Es wurde nicht „irgendwas“ falsch gemacht. Es wurde gegen klar definierte Auflagen verstoßen, (Quelle bei steiermark.org.at).
    • Die Maßnahmen haben den gewünschten Erfolg gebracht. Neben Deutschland ist Österreich eines der Länder, das bislang sehr glimpflich durch die Pandemie gekommen ist (Quelle).

Thematische Zusammenfassung der ersten 60 Beiträge

Schwerpunkt der AussageAnzahlin Prozent
Verharmlosung Covid-19 als harmlose Krankheit / (deutlich) geringe(re) Sterberate / Mortalität sowie Vergleich mit Influenza3151,7%
Menschen wären auch ohne eine Covid-19 Infektion innerhalb der nahen Zukunft verstorben610%
Direkte oder indirekte Forderung/Gutheißung einer Herdenimmunität58,3%
Maßnahmen verstoßen gegen Verfassung46,7%
Höhere Anzahl an Suiziden/Depressionen aufgrund der Maßnahmen23,3%
Unterschied mit/an Corona sterben23,3%
Maßnahmen führen zu diversen Schäden (Wirtschaft, Soziales)23,3%
Steigende Anzahl Infizierter durch erhöhte Anzahl von Tests11,7%
Keine Übersterblichkeit/Präventionsparadox11,7%
Pandemie sorgt für stärkere Überwachung11,7%
Kritik an Behandlungen (Bsp. Beatmungsgeräte)11,7%
Kritik am RKI11,7%
Chloroquin als Heilmittel11,7%
Keine direkte Kritik an Corona oder den Pandemie-Maßnahmen58,3%
Da mehrere Themen innerhalb eines Zitates angesprochen werden können, entspricht die Summe mehr als 100%.

Quelle Beitragsbild

Hier geht es zu Teil 4.

Von Admin

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