Nachdem wir die ersten 20 Expertenstimmen bereits analysiert haben, gehen wir jetzt auf die nächsten 20 Expertenstimmen „21 bis 40“ ein:

„Das ist nicht der Eindruck, den ich aus Gesprächen mit meinen Kollegen in Deutschland habe. Wir sind uns einig, etwa darin, dass es zu diesem Zeitpunkt sinnlos ist, die Grenzen zu schließen. Wir sind uns auch einig darin, dass es nötig ist, soziale Kontakte zu minimieren. Wir sind uns aber auch darin einig, dass es sehr schwer abzusehen ist, was passiert, wenn man Schulen schließt. Viele Dinge passieren, wenn man das macht: Die Kinder sind davon betroffen, die Gesellschaft, besonders die Eltern. (…) Das bedeutet, dass der Effekt dieser Maßnahme auf die öffentliche Gesundheit viel schlimmer sein wird als die Ausbreitung des Viruses in einer Schule.“

#21 Dr. Anders Tegnell (Cicero am 26.03.2020)
  • Corona ist zu harmlos, um Schulen zu schließen:

„Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht aus Heidelberg, kündigt Normenkontrollklage gegen die Corona-Verordnung Baden-Württemberg an: Die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung sind eklatant verfassungswidrig und verletzen in bisher nie gekanntem Ausmaß eine Vielzahl von Grundrechten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. (…) Wochenlange Ausgehbeschränkungen und Kontaktverbote auf Basis der düstersten Modellszenarien (ohne Berücksichtigung sachlich-kritischer Expertenmeinungen) sowie die vollständige Schließung von Unternehmen und Geschäften ohne jedweden Nachweis einer Infektionsgefahr durch diese Geschäfte und Unternehmen sind grob verfassungswidrig.„

#22 Beate Bahner (BeateBahner.de am 03.04.2020)
  • Die Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene seien verfassungswidrig:
    • Das BVerfG hat entschieden: Nein, die Maßnahmen sind nicht verfassungswidrig (Quelle BVerfG).

„Totale algorithmische Bevölkerungskontrolle. Wer in Wuhan keinen grünen Button auf seinem Überwachungs-Smartphone vorweisen kann, der signalisiert, dass man wahrscheinlich nicht infiziert ist, der kann sich höchstens zu Fuß bewegen und darf Restaurants und ähnliches nicht betreten. In Südkorea werden Aufnahmen von Überwachungskameras, Kreditkartendaten und GPSDaten ausgewertet, um potentielle Virusträger zu identifizieren und zu verfolgen. Covid-19 ist wie ein Himmelsgeschenk für die Pläne des Weltwirtschaftsforums. (…) Und dank Covid-19 finden sehr viele Menschen diese totalitären Möglichkeiten jetzt sogar erstrebenswert.“

#23 Dr. Norbert Häring (Rubikon.news am 10.04.2020)
  • Durch Corona werden Überwachungsmechanismen ausgebaut:
    • Massivste Überwachung ist abzulehnen, hat jedoch mit der Corona-Pandemie nur wenig zu tun. Gerade in China wird die Bevölkerung bereits seit Jahren mit modernster Technik überwacht und auch manipuliert – da nutzt die chinesische Regierung gerne jeden Anlass, um dies auszuweiten.
    • Auch in Deutschland/Europa gibt es seit Jahren Bestrebungen diesbezüglich. Allerdings greifen hier Verfassungsgerichte ein und stellen sich schützend vor die Bürger*innen. Corona selbst wurde jedoch in den letzten 7 Monaten nicht als Begründung genommen. Hierfür müssen zumeist Kinder herhalten.

„Schließlich ist die Anwendung der nicht-invasiven Beatmung bei Patienten mit COVID-19 auf der Intensivstation umstritten. In Anbetracht der oben genannten Faktoren werden Kliniker bei kritisch kranken Patienten mit ARDS aufgrund von COVID-19 möglicherweise nicht auf nicht-invasive Beatmung zurückgreifen, bis weitere Daten aus der COVID-19-Epidemie vorliegen.“

#24 Prof. Dr. Silvio A. Ñamendys-Silva
  • Kritik an der Nutzung von Beatmungsgeräten, da es dadurch zu Folgeschäden (inkl. dem Tod) kommen kann:
    • Da nur die Hälfte der Personen, die die notwendige Beatmung aufgrund kritischer Symptome einer Covid-19 Erkrankung überlebt (Tagespiegel.de), gibt es kaum Alternativen hierzu. Diese Personen werden aufgrund des kritischen Zustands an ein Beatmungsgerät angeschlossen.

„Das Robert Koch Institut ändert seine Zählweise, dadurch werden die Daten immer unsauberer. Es wird immer schwieriger, eine objektive Zusammenfassung zu erstellen. Immer mehr beängstigendere Bilder und Berichte stürmen auf uns ein, ohne, dass sich an den Zahlen erkennbar etwas ändert.“

#25 Dr. Bodo Schiffmann (Youtube am 26.03.2020)
  • Kritik an der Änderung der Zählweise des RKI:
    • Mitte März wurde die Zählweise geändert, um transparenter zu sein. Bis dahin wurden Meldungen elektronisch und telefonisch erfasst. Nach der neuen Zählweise jedoch nur noch elektronisch. (FAZ).
    • Da hier eine Möglichkeit der Übermittlung entfernt wurde, fallen die Zahlen eher geringer als höher aus. Dennoch haben sich die Fallzahlen in den kommenden Tagen nach Veröffentlichung des Videos erhöht (Quelle). Erst seit dem ~4. April verringern sich die Zahlen spürbar.

„Coronaviren sind uns bekannt aus der Vergangenheit (…) Die Daten aber sprechen dafür, dass diese Erkrankung weniger gefährlich ist als Influenza. (Bei) Influenza können wir uns doch noch alle gut daran erinnern, wie es 2017 zu einer schweren Ausbruchsituation kam. letztendlich mit 27000 Toten in Deutschland und diese 27000 Tote, die scheinen Manche verdrängt zu haben. (…) Es kann nicht sein, dass wir uns nur noch um Corona kümmern und dass irgendwo die Gefahr besteht, dass irgendwelche anderen Keimausbrüche zum Beispiel resultieren.“

#26 Prof. Dr. Jochen A. Werner (Youtube am 05.03.2020)
  • Vergleich mit Influenza, speziell mit dem Ausbruch 2017/2018:
    • Das RKI schätzte die Anzahl an Toten auf 25.100 (Quelle / Nicht 27.000). Bei Corona zählen ausschließlich laborbestätigte Fälle. Hier sind wir bei aktuell 9.368 Todesfällen (Quelle) – im Vergleich zu 1.674 laborbestätigten Fällen durch die Influenza 2017/2018 (Quelle).
    • Durch die Maßnahmen konnten viele Todesfälle in Verbindung mit einer COVID-19 Erkrankung vermieden werden. Dies sieht bei anderen europäischen Staaten (Italien 35.633 / UK 41.664 / Frankreich 30.999 – Quelle) trotz einer jeweils geringeren Bevölkerungszahl anders aus.

„Angesichts der bekannten Tatsache, dass bei jeder ‚Grippe-Welle‘ auch immer 7-15% der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normbereich. Es sterben bei den allwinterlichen Infektionswellen auch immer etwa einer von je tausend Erkrankten. Durch selektive Anwendung von Nachweisverfahren – zum Beispiel nur in Kliniken und medizinischen Ambulanzen – lässt sich diese Rate natürlich leicht in beängstigende Höhe treiben, denn jenen, die dort Hilfe brauchen, geht es meistens schlechter als jenen, die sich zu Hause auskurieren.“

#27 Dr. Wolfgang Wodarg (Wodarg.com PDF Datei am 25.02.2020)
  • Verharmlosung des Corona-Virus / Vergleich mit der Grippe. Die Sterberate liegt nur bei 0,1% (1/1000):
    • Siehe Eintrag #1.

„Ist unser Kampf gegen den Coronavirus schlimmer als die Krankheit? (…) Mögliche Anwendung eines ‚Herdenimmunitäts‘-Ansatzes (…) Die Daten aus Südkorea (…) zeigen, dass 99 Prozent der aktiven Fälle in der generellen Population ‚mild‘ sind und keine spezifische medizinische Behandlung brauchen. (…) Die Todesfälle sind vor allem bei älteren Menschen, bei Menschen mit schweren chronischen Krankheiten wie Diabetes und Herzkrankheiten sowie bei Menschen in beiden Gruppen zu finden. Dies gilt nicht für infektiöse Geißeln wie die Grippe. Die Grippe trifft ältere und chronisch kranke Menschen ebenfalls hart, aber sie tötet auch Kinder.“

#28 Dr. David Katz (New York Times (Englisch) am 20.03.2020)
  • Spricht von Herdenimmunität:
  • Nur ältere Menschen und/oder Menschen mit schweren Vorerkrankungen würden sterben:
    • Siehe Eintrag #15.
    • Studie aus Italien widerlegt diese These.
    • Studie aus UK widerlegt diese These.

„Es ist in der Regel so, dass die Menschen ihre Freiheit bereitwillig aufgeben, wenn sie sich gegen eine äußere Bedrohung schützen wollen. Und die Bedrohung ist in der Regel eine echte Bedrohung, die aber meist übertrieben ist. Ich fürchte, das ist es, was wir jetzt sehen. (…) Und jeder, der die Geschichte studiert hat, wird hier die klassischen Symptome einer kollektiven Hysterie erkennen. Hysterie ist ansteckend (…) ob die Kur vielleicht schlimmer ist als die Krankheit.“

#29 Jonathan Sumption (Spectator.co.uk (Englisch) am 30.03.2020)
  • In dem Artikel bezieht sich Sumption auf Großbritannien. Hysterie sowie Verharmlosung der Krankheit:
    • Großbritannien wurde besonders hart getroffen. Stand Heute (16.09.2020) haben 41.664 Menschen bereits ihr Leben verloren und das Land befindet sich aktuell am Beginn einer zweiten Welle. (Quelle in Englisch).

„Daraus lässt sich ableiten, dass die Letalitätsrate von COVID 19 deutlich unter 1% liegt: Dieser Befund wurde auch in eine Studie des Kollegen Anthony Fauci vom US National Institute of Allergy and Infectious Diseases aufgenommen, die auf einem Bericht basiert, der sich auf 1099 im Labor bestätigte COVID-19-Patienten aus 552 chinesischen Krankenhäusern konzentriert. Dies lässt vermuten, dass die klinischen Gesamtfolgen von COVD-19 letztlich ähnlich sein könnten wie die schwere saisonale Grippe, die eine Letalität von etwa 0,1% aufweist, oder eine pandemische Grippe wie die von 1957 oder 1968, und nicht wie die von SARS oder MERS, die durch eine Letalität von 10% bzw. 36% gekennzeichnet sind und die, unglaublich zu sagen, keine Panikmache in unserem Land hervorgerufen haben.“

#30 Prof. Dr. Giulio Tarro (Cybermednews (in Englisch) am 16.03.2020)
  • Verharmlosung der Letalitätsrate von COVID-19 („Deutlich unter 1%“ bzw. ähnlich der von Influenza):
    • Siehe Eintrag #1 / #27.
  • Vergleich mit SARS / MERS, wo eine deutlich(!) höhere Letalität v. 10% bzw. 36% vorliegt:
    • Die Ansteckungsraten unterscheiden sich extrem (RKI). Dies ist ein typischer Vergleich von Äpfeln und Birnen.

„Aber Prof. Ricciardi fügte hinzu, dass Italiens Todesrate auch aufgrund der Art und Weise, wie Ärzte die Todesfälle melden, hoch sein kann. (…) ‚Eine Re-Evaluation des Nationalen Gesundheitsinstituts zeigte, dass nur 12 Prozent der Todeszertifikate einen direkten Zusammenhang zum Coronavirus zeigten, während 88 Prozent der gestorbenen Patienten mindestens eine Vorerkrankung hatten – viele hatten zwei oder drei‘, sagte er.“

#31 Prof. Dr. Walter Ricciardi (Telegraph (in Englisch) am 23.03.2020)
  • Der Großteil (88%) hatte mind. eine Vorerkrankung:
    • Dass 12% ohne Vorerkrankung und somit ausschließlich an den Folgen der Covid-19 Infektion gestorben sind, ist eine beunruhigende Menge.
    • In Deutschland haben knapp 22 Millionen Menschen eine Vorerkrankung, was mehr als 1/4 der Bevölkerung entspricht (Quelle).
    • Im Anschluss an dieses Zitat sagt er:

„This does not mean that Covid-19 did not contribute to a patient’s death, rather it demonstrates that Italy’s fatality toll has surged as a large proportion of patients have underlying health conditions.“

Prof. Dr. Walter Ricciardi (Telegraph (in Englisch) am 23.03.2020)

„Dies bedeutet nicht, dass Covid-19 nicht zum Tode eines Patienten beigetragen hat, sondern zeigt, dass die Zahl der Todesopfer in Italien gestiegen ist, da ein großer Teil der Patienten unter gesundheitlichen Problemen leidet.“

Übersetzung

„Dieses Beweisfiasko schafft eine enorme Unsicherheit über das Risiko, an Covid-19 zu sterben. Gemeldete Todesfälle, wie die offizielle Rate von 3,4% der Weltgesundheitsorganisation, sind entsetzlich – und bedeutungslos. Patienten, die auf SARS-CoV-2 getestet wurden, sind unverhältnismäßig viele mit schweren Symptomen und schlechten Ergebnissen. Da die meisten
Gesundheitssysteme nur über begrenzte Testkapazitäten verfügen, könnte sich die Selektionsverzerrung in naher Zukunft sogar noch verstärken. (…) Eine bevölkerungsweite Todesfallrate von 0,05% ist niedriger als die der saisonalen Grippe. Wenn dies die tatsächliche Rate ist, kann die Abriegelung der Welt mit potenziell enormen sozialen und finanziellen Folgen völlig irrational sein.“

#32 Prof. Dr. John Ioannidis (Statnews.com (in Englisch) am 17.03.2020)
  • Die Sterberate liegt bei 0,05%:
  • Auf Basis der Sterberate i.H.v. 0,05% werden die Maßnahmen als unverhältnismäßig dargestellt:
    • Die 0,05% werden ohne Belege in den Raum geworfen und daraufhin die Maßnahmen in Frage gestellt.
  • In den USA leben 328.200.000 Menschen (Quelle) und es haben bereits 196.676 Menschen ihr Leben in Verbindung mit einer Covid-19 Infektion verloren (Stand 17.09.2020 – Quelle). Würde die Sterberate bei nur 0,05% liegen, hätten sich bereits alle US-Einwohner anstecken müssen (0,05% von 328.200.000 = 164.100).

„Corona: Eine Massenpanik-Epidemie. (…) Die WHO schätzt, dass eine Grippesaison etwa 500.000 Menschen tötet, d.h. etwa 50 Mal mehr als diejenigen, die bisher während der mehr als dreimonatigen Coronavirus-Epidemie gestorben sind. (…) Während der Influenzapandemie 2009 wurden keine solch drakonischen Maßnahmen ergriffen, und sie können natürlich nicht jeden Winter, der das ganze Jahr über andauert, angewandt werden, da es irgendwo immer Winter ist. Wir können nicht die ganze Welt dauerhaft abschalten.“

#33 Prof. Dr. Peter C. Gøtzsche (DeadlyMedicines.dk (in Englisch) am 21.03.2020)
  • Vergleich mit Influenza / Verharmlosung gegenüber dieser:
    • Auch hier hat die Realität diese These widerlegt. Seit Beginn der Pandemie sind bereits 939.473 Personen nachweislich an den Folgen einer Covid-19 Infektion gestorben (Quelle in Englisch). Ohne die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung wären noch mehr Menschen gestorben.

„Die Medien schüren zum Coronavirus die Angst (…) Wir haben jeden Winter eine Virus-Epidemie mit Tausenden von Todesfällen und mit Millionen Infizierten auch in Deutschland. Und immer haben Coronaviren ihren Anteil daran. (…) Wer nur wegen eines positiven Coronavirus-PCR-Tests Quarantänemaßnahmen ausgesetzt wird und finanzielle Schäden erleidet, hat unter Umständen nach Paragraph 56 des Infektionsschutzgesetzes Anspruch auf Entschädigung. Aber auch gegen einen unsinnigen Freiheitsentzug sollte man sich zur Wehr setzen.“

#34 Dr. Wolfgang Wodarg (Rubikon.news am 14.03.2020)
  • Verharmlosung des Corona-Virus / Vergleich mit Influenza:
    • Siehe Eintrag #1 / #27.
    • Mortalitätsvergleich Grippe <-> Covid-19 bei Anaesthesie.news.

„SARS-CoV-2, das neuartige Coronavirus aus China, breitet sich weltweit aus und löst trotz seiner derzeit geringen Inzidenz außerhalb Chinas und des Fernen Ostens eine enorme Reaktion aus. Vier verbreitete Coronaviren sind derzeit im Umlauf und verursachen weltweit Millionen von Fällen. Dieser Artikel vergleicht die Inzidenz- und Sterblichkeitsraten dieser vier häufigen Koronaviren mit denen von SARS-COV-2 (…) Er kommt zu dem Schluss, dass das Problem von SARS-CoV-2 wahrscheinlich überschätzt wird, da jedes Jahr 2,6 Millionen Menschen an Atemwegsinfektionen sterben, verglichen mit weniger als 4000 Todesfällen bei SARS-CoV-2 zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels.“

#35 Yanis Roussel, Audrey Giraud-Gatineau, Marie-Thérèse
Jimenoe, Jean-Marc Rolain, Christine Zandotti, Philippe Colson und Didier Raoult (Sciencedirect.com (in Englisch) am 19.03.2020)
  • Verharmlosung des Corona-Virus / Vergleich mit Influenza:
    • Die Zahl „2,6 Millionen“ beinhaltet viele unterschiedliche Krankheiten, die nicht nur durch Viren, sondern auch Bakterien ausgelöst werden. Auch wird nicht auf die Sterberate eingegangen, welche sich bei herkömmlichen Grippeviren im Promillebereich befindet, bei Corona jedoch bei über 2%.

„Am Jahresende werden aber alle Staaten mit Wohlstand unrettbar verschuldet, alle Menschen mit materiellem Wohlstand enteignet, die mittelständische Wirtschaft dezimiert, die großen Banken dank ihrer Kredite für Staaten saniert, der sogenannte Gesundheitssektor noch aufgeblasener und Big Pharma noch reicher geworden sein. (…) Jeder wird vor jedem in Ansteckungsangst leben und sozial isoliert arbeitslos oder im ‚Home Office‘ mit Online-Bestellungen dahinvegetieren. Alles über dem nackten Existenzminimum werden die Überlebenden benötigen, um das Schutzgeld für Banken und Big Pharma aufzubringen.“

#36 Dr. Gerd Reuther (Rubikon.News am 31.03.2020)
  • Prophezeit:
    • Enteignung aller Menschen mit materiellem Wohlstand:
      • In Europa hat sich 6 Monate nach Beginn der Pandemie und 3 Monate vor Jahresende nichts dergleichen angekündigt.
    • Dezimierung der mittelständischen Wirtschaft:
      • Es gab wirtschaftliche Folgen, doch gerade in Deutschland sind die Auswirkungen vergleichbar gering (siehe hier).
    • Sanierung der Banken durch Kredite für Staaten.
    • einen noch aufgeblaseneren Gesundheitssektor:
      • Dies impliziert, dass der Gesundheitssektor in Deutschland bereits aufgeblasen war, was jedoch so nicht stimmt. Deutschlands Ausgaben belaufen sich auf 11,2% des BIP (Platz #2 in Europa) – Die mitteleuropäischen Länder investieren circa 9 bis 11% des BIP, die Schweiz sogar 12,1% (Quelle).
    • Reichtumsanhäufung der „Big Pharma“:
      • Bereits lange vor und auch lange nach Ende dieser Pandemie wollten und wollen Pharmakonzerne ihre Gewinne maximieren. Dies trifft auch auf jedes andere Unternehmen zu, egal in welcher Branche.
    • Alle Menschen leben sozial isoliert von einander in Ansteckungsangst oder „Home Office“:
      • Das Leben in Deutschland hat sich seit Monaten bereits wieder normalisiert. Es wird gereist. Lockerungen werden bundesweit vorgenommen. Alle wollen und gehen wieder in die Normalität über. Es gibt nur noch wenige Einschränkungen im Alltag – MNS-Pflicht im ÖPNV sowie in Geschäften sind hierbei die offensichtlichsten.

„Die Zahlen zu den jungen Coronavirus-Erkrankten sind irreführend (…) Vernazza fordert deshalb, alle teilweise überstürzt getroffenen Entscheidungen in den letzten Wochen nun zu reflektieren. Wenn fast 90 Prozent der Infektionen unbemerkt bleiben, mache es keinen Sinn alle Leute zu testen. (…) Aufgrund der neuen Erkenntnisse zeige sich, dass viele der Maßnahmen vielleicht sogar kontraproduktiv seien. Vor allem die Schulen zu schließen, hält er für falsch wie auch eine Ausgangssperre im epidemiologischen Sinn nicht das Richtige wäre.“

#37 Prof. Dr. Pietro Vernazza (Watson.ch am 22.03.2020)
  • 90% der Infizierten zeigen keine Symptome:
    • Circa 40 bis 45% der Fälle sind asymptomatisch. Dementsprechend zeigen 55 bis 60% der Infizierten Symptome (FAZ).
  • Erwähnt Ausgangssperre:
    • Nicht ersichtlich, ob Bezug auf Schweiz (da schweizer Website) oder Deutschland. In beiden Ländern gab es keine Ausgangssperre!

„Während der Coronavirus in aller Munde ist, hört man von der Grippewelle derzeit allerdings wenig. Dabei sind Ansteckungsgefahr und Sterblichkeit bei Influenzaviren nach Experten-Einschätzung etwa gleich hoch wie beim Coronavirus. ‚Corona ist auf keinen Fall gefährlicher als Influenza‘, sagt Chefarzt Clemens Wendtner von der Schwabinger Klinik für Infektiologie, wo sieben der dreizehn Corona-Infizierten in Deutschland in Behandlung sind. ‚Wir gehen davon aus, dass die Sterblichkeit deutlich unter einem Prozent liegt, eher sogar im Promillebereich‘, erklärt Wendtner. Das sei eine ähnliche Größe wie bei der Influenza.“

#38 Prof. Dr. Clemens Wendtner (Focus am 07.02.2020)
  • Vergleich mit Grippe:
    • Siehe Eintrag #1 / #27.
    • Mortalitätsvergleich Grippe <-> Covid-19 bei Anaesthesie.news.

„Die Virologen, die jetzt das politische Geschehen maßgeblich beeinflussen, machen sich für ihre Form der Panikmache eine Neudefinition von ‚Pandemie‘ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zunutze. Während zuvor eine Pandemie erst dann ausgerufen wurde, wenn ein Virus weltweit erhebliche Erkrankungsraten bewirkt, ist seit 2017 bereits die alleinige Verbreitung von Viren ein Grund dafür, einen Stufenplan des Monitorings und der Virusbekämpfung in Gang zu setzen. Da sich aber aufgrund der Globalisierung alle Formen von Viren schnell über die Welt verbreiten, ist im Grunde stets der Zustand einer Pandemie gegeben. Und jedes Jahr gibt es neue Viren, die sich schnell in der Weltbevölkerung verbreiten. Es wird so zu einer Frage der Willkür oder von speziellen Interessen, bei einem bestimmten Virus eine Pandemie auszurufen.“

#39 Prof. Dr. Franz Ruppert (KenFM am 18.03.2020)
  • Die Corona-Virus Pandemie sei keine Pandemie:
    • Fast 1.000.000 Menschen, die in weniger als einem Jahr bereits weltweit ihr Leben verloren haben (Quelle in Englisch), sind Beweis genug, dass es sich bei der aktuellen Pandemie tatsächlich um eine solche handelt.
  • Seit 2017 betreibt man Virusbekämpfung aufgrund der Verbreitung von Viren:
    • Das Bekämpfen von (gefährlichen) Viren ist per se nichts schlechtes. Eine vergleichbare Situation wie die jetzige gab es jedoch nicht, auch nicht in den letzten drei Jahren (wie im Zitat angedeutet).

„Die EU-Kommission hat sich mit Facebook & Co. getroffen, um Schritte gegen die Verbreitung von Verschwörungstheorien rund um den Covid-19-Ausbruch abzustimmen. (…) Alle Teilnehmer hätten versichert, dass sie ‚zuverlässige Nachrichtenquellen‘ prominenter darstellen, ‚verbotene
oder schädliche Inhalte entfernen‘ (…) wollten (…) Die im Verhaltenskodex entwickelten Werkzeuge, wonach etwa enttarnte ‚Fake Accounts‘ und Social Bots rasch abgeschaltet und Profiteuren von Falschmeldungen die Werbeeinnahmen entzogen werden sollen, haben laut Jourová den Unterzeichnern dabei geholfen, schnell zu reagieren. (…) Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte parallel öffentlich versichert, entschieden gegen falsche Informationen rund um das Coronavirus vorgehen zu wollen.“

#40 Stefan Krempl (Heise.de am 05.03.2020)
  • Keine Kritik oder Wertung des Corona-Virus.
  • Hinweis, dass die EU-Kommission sowie Social Media Plattformen entschieden gegen Fake News zum Thema Covid-19 vorgehen wollen.

Thematische Zusammenfassung der ersten 40 Beiträge

Schwerpunkt der AussageAnzahlin Prozent
Verharmlosung Covid-19 als harmlose Krankheit / (deutlich) geringe(re) Sterberate / Mortalität sowie Vergleich mit Influenza2152,5%
Menschen wären auch ohne eine Covid-19 Infektion innerhalb der nahen Zukunft verstorben512,5%
Direkte oder indirekte Forderung/Gutheißung einer Herdenimmunität37,5%
Höhere Anzahl an Suiziden/Depressionen aufgrund der Maßnahmen25%
Steigende Anzahl Infizierter durch erhöhte Anzahl von Tests12,5%
Unterschied mit/an Corona sterben12,5%
Keine Übersterblichkeit/Präventionsparadox12,5%
Maßnahmen verstoßen gegen Verfassung12,5%
Pandemie sorgt für stärkere Überwachung12,5%
Kritik an Behandlungen (Bsp. Beatmungsgeräte)12,5%
Kritik am RKI12,5%
Maßnahmen führen zu diversen Schäden (Wirtschaft, Soziales)12,5%
Keine direkte Kritik an Corona oder den Pandemie-Maßnahmen37,5%
Da mehrere Themen innerhalb eines Zitates angesprochen werden können, entspricht die Summe mehr als 100%.

Dies ist der zweite Teil, sobald der nächste Beitrag mit den folgenden Aussagen online geht, wird er an dieser Stelle verlinkt.

Quelle für Beitragsbild.

Von Admin

2 Gedanken zu „Corona Expertenstimmen Part 2“
  1. Du ungebildeter Sonderschüler in deiner linken Bubble trägst eine selten dämliche Scheiße zusammen, dass Attila Hildmann dagegen noch harmlos ist.
    Du hältst dich für intelligent, aber verwendest den Deppenapostroph in Perfektion.

    1. Interessanter Fakt an dieser Stelle: Ich habe in dem kompletten Artikel kein einziges Apostroph verwendet. Alle eventuell gefundenen Apostrophe waren in den Zitaten der Corona-Verharmloser/-Relativierer, welche ich selbstverständlich so übernommen habe, wie sie in dem Dokument der „120 Expertenstimmen“ aufgeführt waren.

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